Gottesdienst jeden Sonntag 10:30 Uhr (UG - Eingang im Hof)

5.000 Euro für die Lebensmittelhilfe Brot & Salz

Scheckübergabe an die Lebensmittelhilfe „Brot&Salz“
Statement von Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld

Ich freue mich, dass ich mit einem Scheck aus Spendenmitteln die Arbeit der Lebensmittelhilfe „Brot&Salz“ unterstützen kann. Das Projekt bietet Menschen mit geringem Einkommen nicht nur praktische Hilfe in Form von Lebensmittelpaketen. Es setzt auch ein Zeichen der Nächstenliebe und der Solidarität. Beides ist wichtig und verdient unsere Anerkennung.

„Brot&Salz“ stärkt den Zusammenhalt in Fechenheim und trägt zum sozialen Frieden bei. Ich greife deshalb gerne in den Spendentopf. Wie ich weiß, sind die Ersparnisse auf dem Konto von „Brot&Salz“ nach der Anschaffung eines Transporters im vergangenen Winter ziemlich aufgefressen. Für das Fahrzeug hatte ich im vergangenen Jahr bereits Spendenmittel bewilligt.

Wir haben das Glück in einem Land zu leben, dessen soziales Sicherungssystem insgesamt vorbildlich ist. Doch für den Einzelnen ist es natürlich trotzdem nicht leicht, mit Arbeitslosengeld II oder der Grundsicherung bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit über die Runden zu kommen. Nicht zu vergessen die vielen älteren Bürgerinnen und Bürger, deren Rente grade so für4 das Nötigste reicht. Die Lebensmittelpakete von „Brot&Salz“ sind da eine willkommene Entlastung des Geldbeutels – und sie leisten einen Beitrag zur gesunden Ernährung.

Nicht minder wichtig ist aber der geistige Nährwert der Aktion, wenn ich es einmal so ausdrücken darf. Oder wie heißt es in der Bibel: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Es tut gut zu wissen, dass sich andere für unsere Schicksal interessieren und Anteil an unserem Leben haben. Und das tun die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer von „Brot&Salz“, ebenso wie die Spenderinnen und Spender. Das ehrenamtliche Engagement für dieses Projekt ist wirklich außergewöhnlich.

Wie ich gehört habe, wissen die Kundinnen und Kunden der Lebensmittelausgabe all das sehr zu schätzen. Sie nutzen gerne die Möglichkeit, vor der Lebensmittelausgabe hier im Café vorbeizuschauen und sich auszutauschen. Es sind sogar schon richtige Freundschaften entstanden. Die kleinen alltäglichen Gesten, die sich im Café und während der Lebensmittelausgabe abspielen, sind bemerkenswert.

Für das vielfältige Engagement im Rahmen des gesamten Projekts möchte ich mich herzlich bedanken. Allen voran gilt mein Dank den Initiatoren: dem Christlichen Zentrum Frankfurt, der GFFB gGmbH und der Sozialbezirksvorsteherin Christel Ebisch bzw. ihrem Mann, der ihr im Amt vorangegangen ist. Nicht minder groß ist mein Dank an die Projektleiterin Monika Wüstefeld und die vielen Helferinnen und Helfer. Mehrere haben hier zunächst im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mitgewirkt und sind nach deren Ende ehrenamtlich dabei geblieben. Es zeigt, wie viel Freude und Sinn es stiftet, sich für seine Mitmenschen einzusetzen.

Auch den Spenderinnen und Spendern, die Lebensmittel oder Geld zur Verfügung stellen, möchte ich herzlich danken. Ich bin froh in einer Stadt leben zu dürfen, in der es so viel Anteilnahme und Mitmenschlichkeit gibt.

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